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Neues vom Brolingplatz Startseite

Das Flohmarkt-Orga-Team sucht Verstärkung

Der jährliche Flohmarkt auf dem Brolingplatz ist beliebt
und darf in der Jahresplanung der Initiative Brolingplatz
nicht fehlen. Organisiert wird er von einem ehrenamtlichen
Team, das sich von Anmeldung bis Abrechnung um alle
Details kümmert.


In diesem Jahr findet der Flohmarkt am 31. Mai 2026 statt
und damit es auch 2027 einen Flohmarkt geben kann,
werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich einmal im Jahr an der Vorbereitung und Durchführung beteiligen. Je nach zeitlichen Möglichkeiten und Fähigkeiten kann man sich von zu Hause aus engagieren (z.B. Entgegennahme der Anmeldungen und Zusagen per E-Mail, Erstellung von Listen und Platzverteilungen) oder direkt vor Ort (z.B. Verteilung von Handzetteln, Markierung der Stände vor Ort, Einweisung der Flohmarktstände).

Interessierte melden sich gerne per Mail unter flohmarktbrolingplatz@t-online.de oder bei der Quartiersmanagerin Claudia Zimmermann.

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Neues aus den Angeboten Radeln Ohne Alter

Rikschapilotin, ein cooles Ehrenamt

In den LN hatte ich Anfang Mai diesen Jahres einen Artikel über das ehrenamtliche Fahren einer Rikscha mit mobilitätseingeschränkten Menschen gelesen. Das weckte sofort mein Interesse, da ich gerne draußen bin und Fahrrad fahre.
Da ich mich dann weiter informieren wollte, nahm ich Kontakt zur Gruppe Radeln ohne Alter auf und bekam auch eine sehr nette Nachricht von Annika und einen Termin zum gegenseitigen Kennenlernen und Rikscha-Schnuppern.


Beim Quartiershäuschen konnte ich eine kleine Runde mitfahren und spüren, wie es sich anfühlt, gefahren zu werden, danke Bernd!
Ich fand es sehr spannend und es schien schon so, als würde es mein neues Ehrenamt werden.
Danach folgte dann die Einführung mit Annika mit sehr vielen Informationen und die praktische Pilotenschulung: Enge Wege, Kopfsteinpflaster sowie Bordsteine sollten bewältigt werden und forderten mich heraus, da das Handling einer Rikscha durchaus anspruchsvoll ist.
Danach gab es eine Trainingsfahrt mit meiner geduldigen, aber auch genießenden Enkelin und dann kam die Prüfungsfahrt.
Das Wort Prüfung löst merkwürdigerweise auch im höheren Alter immer noch Nervosität aus, seltsam…
Aber ich spüre die Verantwortung für die mitfahrenden Gäste und bin mir dessen stets bewusst. Die Gäste waren aber die ganze Zeit über quietschvergnügt, im Verlauf merkte ich dann auch die vorhandene Demenz, aber sie freuten und lachten immer wieder erneut über wiederkehrende Dinge oder Gespräche. Es war ein wenig Situationskomik. Lachen, egal über was, ist immer phantastisch!
Die Prüfungsstrecke war durchaus anspruchsvoll und ein wenig erschöpft war ich am Ende schon. Aber zum einen hatte ich die Prüfung bestanden und zum anderen war ich auch stolz auf mich. Und ab nun freue ich mich auf viele schöne Fahrten mit glücklichen Menschen.


Meine erste eigene Tour machte ich dann mit meiner durch einen Schlaganfall stark beeinträchtigten Schwester in Begleitung meines Schwagers. Meine Schwester war zuerst sehr skeptisch und dann am Ende überglücklich.
Dafür hat es sich schon gelohnt!!


Für mich ist es ein wirklich schönes Ehrenamt, das Spaß macht und auch Menschen glücklich macht. Was will man mehr?


Liebe Grüße,
Sonja